Sie sind hier: Theater
26.9.2017 : 23:46 : +0200

Wir danken herzlich für die Unterstützung!

Wortreich Buchhandlung und Antiquariat

Theater

THEATER im Wortreich: Die lustigen Weiber von Windsor

Bernd Lafrenz: Die lustigen Weiber von Windsor

Die lustigen Weiber von Windsor - frei nach Shakespeare
mit Bernd Lafrenz
Regie: Abel Aboualiten

Freitag, 29. September 2017
Beginn 20:00 Uhr
Türöffnung ab 19:30 Uhr

Eintritt Fr. 30.-
Schüler/Studenten Fr. 25.-

Platzreservation möglich per Tel. 055 650 25 35,
Mail info(at)wortreich-glarus.ch oder online

Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück "Die lustigen Weiber von Windsor"! 

Bilder "Der widerspenstigen Zähmung" im Wortreich 2016

Sir John Falstaff und seine 3 Kumpanen schlagen sich in Windsor mehr schlecht als recht durchs Leben. Um einfacher an Geld zu kommen, beschließt Falstaff parallel mit 2 reichen Bürgersfrauen, Frau Page und Frau Ford, anzubandeln und schreibt ihnen 2 gleich lautende Liebesbriefe. Als das Doppelspiel von den beiden Damen entdeckt wird, planen beide eine süße Rache. Dabei hilft ihnen Frau Quickly, die dritte im Bunde der Frauenverschwörung. Falstaff wird von der Abwesenheit des Herrn Ford informiert, so dass er in dieser scheinbar günstigen Situation ein Techtelmechtel mit Frau Ford beginnen will. Doch plötzlich stürmt Frau Page ins Haus und kündigt die rasche Rückkehr von Herrn Ford an und Falstaff gelingt das scheinbar Unmögliche, noch vor dem eifersüchtigen Herrn Ford unbemerkt, allerdings mit Hindernissen, aus dem Hause zu entkommen. Hoch erfreut über ihren gelungen Coup beschließen die Damen, Falstaff ein weiteres Mal an der Nase herum zu führen.
Einer Überlieferung zufolge hat Shakespeare dieses Stück auf ausdrücklichen Wunsch der Königin Elisabeth geschrieben. Sie war so amüsiert über die Rolle des Falstaff in dem Werk "Heinrich IV", dass sie Falstaff als Liebhaber sehen wollte.

Presse:

Die reichsten Ehefrauen sind sein Ziel - Bernd Lafrenz spielt Falstaff und alle anderen in Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“

Ob fetter Raufbold auf Liebespfaden, ob schnatternde Ehefrauen, ob begriffsstutzige Hilfsganoven, Bernd Lafrenz ist sie alle – und das noch oft gleichzeitig. Die lustigen Weiber von Windsor sind mittlerweile sein neuntes Shakespeare-Programm, das er spielend bewältigt. […]
Dabei ist es eine gewaltige Herausforderung, neben den 18 Rollen, die er allein bewältigt, auch noch die Requisiten punktgenau einzusetzen und die Kulisse zu verschieben. Behutsam führt er sein Publikum in die Thematik ein, macht das Stück aktuell, spielt zwei Damen beim Friseur, die gleichzeitig dieselbe SMS erhalten und ist schon bei Falstaffs Liebeswerben an Frau Ford und Frau Page. Und so verwandelt er sich mit einer Geste oder einer Lippenstellung, einem Hut oder einer anderen Stimmlage in die verschiedensten Personen. […]
REMS-ZEITUNG

Offizielle Homepage: www.lafrenz.de

Theater im Wortreich: 6 UHR 41

6Uhr41-Gian-Rupf-Annette-Wunsch

von Jean-Philippe Blondel
in einer Bühnenbearbeitung von THEATER TRIEBGUT
Mit Annette Wunsch als Cécile und Gian Rupf als Philippe

Freitag, 26. Mai 2017
Beginn 20:00 Uhr
Türöffnung ab 19:30 Uhr

Eintritt Fr. 30.- , Schüler/Studenten Fr. 25.-
Platzreservation möglich per Tel. 055 650 25 35 oder online

In Blondels „6 Uhr 41“ treffen sich zwei von einer Jugendliebe Enttäuschte nach 30 Jahren in einem Vorstadtzug wieder, geben sich aber vorerst gegenseitig nicht zu erkennen. Soll er sie ansprechen? Was könnte sie - nach dreissig Jahren - zu ihm sagen? Eine Zugfahrt, die ihr Leben verändern wird. Cécile hat das Wochenende bei den Eltern verbracht. Am Montagmorgen sitzt sie erschöpft im Frühzug nach Paris. Der Platz neben ihr ist frei, ein Mann setzt sich. Cécile erkennt ihn sofort: Philippe Leduc. Auch Philippe hat Cécile gleich erkannt. Doch sie schweigen geschockt. Beide. Jeder für sich erinnern sich Cécile und Philippe in den eineinhalb Stunden Zugfahrt, wie sie vor dreissig Jahren ein romantisches Wochenende in London verbringen wollten und dort alles aus den Fugen geriet. Je näher der Gare de l’ Est kommt, desto mehr will man wissen: Endet die Reise dort, oder gibt es ein nächstes Mal? Blondel erzählt diesen „Blick zurück“ auf dreissig Jahre Lebenszeit aus den zwei völlig verschiedenen Perspektiven der Hauptfiguren: tiefgründig, leicht und humorvoll.

Der Autor Jean‑Philippe Blondel weiss diese Kammerspielsituation gekonnt zu inszenieren. Abwechselnd lässt er Cécile und Philippe erzählen. Sie taxieren einander, erinnern sich an ihre gemeinsame Zeit, aber auch an das Leben, das sie bisher geführt haben. Ein Wechselspiel, dessen raffinierte Dramaturgie eine fesselnde Wirkung hat.
Gabi Rüth, WDR

Was wäre gewesen, wenn… Wer hat sich diese Frage nicht schon gestellt? Jean‑Philippe Blondel hat daraus eine wunderbare Komödie gemacht, in der wir uns alle wiederfinden. Süddeutsche Zeitung

Trailer "6 Uhr 41"

THEATER-Wortreich-6-UHR-41

THEATER im Wortreich: Der Widerspenstigen Zähmung

Bernd Lafrenz Der widerspenstigen Zähmung

Der Widerspenstigen Zähmung
frei nach Shakespeare / Koproduktion mit dem Stadttheater Minden
Idee: Bertram Schulte
Spiel: Bernd Lafrenz
Regie: Abel Aboualiten

Freitag, 16. September 2016
Beginn 20:00 Uhr
Türöffnung ab 19:30 Uhr

Eintritt Fr. 30.- , Schüler/Studenten Fr. 25.-
Platzreservation möglich per Tel. 055 650 25 35, Mail info(at)wortreich-glarus.ch oder online

Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück "Der widerspenstigen Zähmung"! 

Bilder "Ein Sommernachtstraum" im Wortreich 2015

Shakespeares Komödie beginnt damit, dass Lucentio, der zum Studieren nach Padua gekommen ist, sich in Bianca verliebt. Er möchte sie heiraten. Ihr Vater Baptista Minola aber will erst seine ältere Tochter Katharina vermählen. Mögliche Interessenten schrecken jedoch vor ihrem Selbstbewusstsein zurück. Nur Petruchio will es mit ihr aufnehmen.
Mit derben Umgangsformen, Wortwitz und Charme bringt er Katharina dazu, ihre Widerspenstigkeit abzulegen.

Shakespeare verwandelt in diesem Werk die Bühne in ein Tollhaus und erspart uns kein noch so pikantes Detail aus dem ewigen Mit- und Gegeneinander der Geschlechter. Und da seine Kunstfertigkeit beim Beschleunigen des Geschehens berüchtigt ist, kommt und geht immer irgendwer und zwischendurch werden Rollen, Kleider und Identitäten getauscht.

Aber Shakespeare ist nicht nur ein großartiger Theaterzampano, sondern auch ein Menschenfreund. Hinter all seinen Bosheiten, seinen Übertreibungen und der durchschlagenden Komik steckt eine enorme Sympathie für die Banalität des Lebens und des Liebens. In seinem Kosmos sind die Menschen weder groß noch golden. Sie sind im Gegenteil lächerlich und schwach, also sehr menschlich dem wirklichen Leben entliehen.

Offizielle Homepage: www.lafrenz.de

Outdoor-Theater beim Wortreich: Einsame Spitze

Bergtherater Einsame Spitze

Ein abschüssiges Stück oberhalb der Waldgrenze
Von Roland Heer in Zusammenarbeit mit Bergtheater

Samstag, 7. Mai 2016
um 20:00 Uhr

Eintritt: Fr. 30.--
Platzreservation möglich: 055 650 2535 oder direkt online
findet bei schlechtem Wetter in der Buchhandlung statt!

Bergtheater zum Dritten! Nach "Bergfahrt" und "Frisch am Berg" beehren die beiden Schauspieler René Schnoz und Gian Rupf die Wortreichbühne und führen "Einsame Spitze" auf. Das Stück ist modern, provokativ, anders. 

Es erzählt von zwei Männern am Berg, vom Tod, von der Liebe. Fragt nach Gründen und Sinn im Bergsteigen und im Leben.
Geht den schmalen Grat zwischen Verantwortung und Egoismus. Lebensphilosophie oder wer gewinnt? Der der oben ankommt - und heil wieder runter?
Autor ist der Schweizer Schriftsteller Roland Heer.

Duri und Hitsch: Kletterfreunde in Jugendtagen. Jeder ging dann seiner Wege, der eine als Single und Naturbüroleiter, der andere als Family-Man mit Mountaintrek-Firma. Kurz vor ihrem Fünfzigsten wollen sie es noch einmal wissen: Ausgerechnet die heftige Alpinroute Paradise now soll es sein, darunter machen sie es nicht.
Sie hocken zu zweit alleine in einer SAC-Hütte, es ist der Abend vor der Tour. Sie reden (und trinken), was das Zeug hält, und immer mehr auch schmerzhaft darüber hinaus. Es läuft auf eine schonungslose Bestandesaufnahme ihres Lebens hinaus – die Bergtour als point of no return.

Heers Text ist ein Sprachgebirge, eine Wortkaskade, surrendes Urgestein – kurz: brüllendes Edelweiss!

Mit: Gian Rupf und René Schnoz
Regie: Achim Lenz
Ausstattung: Nina Sophie Wechsler
Produktionsleitung: Roland Amrein
Eine Produktion von Bergtheater in Koproduktion mit sogar theater und Theater Chur
Vorstellungsdauer: ca. 80 Minuten

Gian Rupf und René Einsame Spitze

Figurentheater "Joggeli wott nid..."

ein Figurenspiel für Gross und Klein (ab 3 Jahren)
nach dem Bilderbuch "Joggeli söll ga Birli schüttle"
Regie: Margrit Gysin
Figuren und Spiel: Michael Huber

Samstag, 5. März 2016
Beginn um 16:30 Uhr
Türöffnung ab 16 Uhr

Eintritt Fr. 10.--
Platzreservation möglich: Tel: 055 650 25 35 oder online

Einen Auftrag einfach ignorieren, einfach nichts machen, einfach nicht gehorchen ... wer hätte nicht ab und zu Lust, das zu tun?
Viele von uns kennen den alten Kindervers. Wer ist der Meister? Und was macht der Joggeli, wenn er nicht will?

Um das über hundert Jahre alte Bilderbuch entwickelt sich ein Spiel mit Figuren und Bildern. Die rhythmische Sprache trägt uns durch die Geschichte. Sie lässt uns immer wieder schwanken: "Gang go ...!"/"Will nid ...!". Lustvoll widmet sich das Spiel der Spannung von "machen" und "nicht machen". Und schmunzelnd entdecken wir immer wieder, dass wir unser eigener Meister sein können. Dann teilen wir einen verspielten Augenblick.

Link Figurentheater: http://theaterhuber.ch

Theater im Wortreich: "Alles ist gut"

Eine Beziehungstragikomödie von Stephan Mathys
Spiel: Patricia Pasquale und René Schnoz
Regie: Lubosch Held Hrdina
Eine Produktion der Klibühni Chur und Keller 62 Zürich

Donnerstag, 19. November 2015
um 20:00 Uhr

Eintritt: Fr. 30.--
Platzreservation möglich: 055 650 2535 oder direkt online

Ein komisches Stück über ein Paar. Ein Stück über die Liebe. Ein Versuch. Und am Ende ist alles gut. Und ist nicht alles gut, ist es nicht das Ende. Kluge Frauen muss man suchen. Kluge Männer - auch.

Das neue Stück von Stephan Mathys. René Schnoz ist durch seine Bergtheater-Aufführungen im Glarnerland bestens bekannt und momentan ist er im Kino in Schellenursli zu sehen... 

Ein Mann und eine Frau in einer Bar. Sie haben vor vielen Jahren zusammen in einer WG gewohnt und sehen sich zum ersten Mal wieder. Sie reden miteinander. Über das Leben, die Beziehung, Familie, Arbeit. Die Frau hinterfragt, der Mann findet "alles ist gut". Er sagt: Im Kern bleibt alles gleich. Sie sagt: Aus Kernen wächst was Neues. Er meint, aus einem Apfelkern wächst kein Feigenbaum. Bald zeigt sich: Alles nur ein Spiel.
Der Mann und die Frau sind ein Paar, lange schon verheiratet. Sie tun als ob, um wieder zu finden, was sie verloren haben.
Bei Patrick und Carmen, einem befreundeten Pärchen, hat es auch funktioniert, sagt sie.
Paul ist ein Pessimist, damit ihn die Wirklichkeit positiv überraschen kann, Julia sagt, sie will an der Beziehung arbeiten und meint, dass er sich ändert.
Paul möchte, dass alles bleibt, wie es ist.
 Alles ist gut - ist ein Spiel zwischen Mann und Frau, die vom Alltag aufgerieben wurden, sich verirrten, und trotz allem wieder den Weg zueinander suchen. Sie spielen ein Rollenspiel, um ihre Ehe zu retten. 

Opens external link in new windowBildimpressionen

THEATER im Wortreich: Ein Sommernachtstraum

Ein Sommernachtstraum - frei nach Shakespeare 
Idee und Spiel: Bernd Lafrenz
Regie: Abel Aboualiten

Donnerstag, 17. September 2015
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr. Dauer zirka 1 Std. 30 Min.)

Eintritt Fr. 30.-- , Schüler/Studenten Fr. 25.--
Vorverkauf/Reservation möglich: Tel. 055 650 25 35 oder online

Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück "Ein Sommernachtstraum"! 

Bilder "Der Sturm" im Wortreich 2014

PRESSE:

Wenn die Götter sich streiten
Lafrenz präsentiert eine herrrliche Mischung aus Shakespeare und Slapstick
... Große Ausdruckskraft
Eine typische Geste oder ein bestimmter Gesichtsausdruck, ein Tonfall, ein Grinsen, ein Tuch über dem Kopf: Mit wenigen Requisiten und großer Ausdruckskraft arbeitet der Freiburger Komödiant die Charaktere kurzweilig heraus. Zudem war es ein blendender Einfall, das Publikum in das Geschehen einzubeziehen.
... Mit einer herrlichen Mischung aus Shakespeare und Slapstick spielte Lafrenz die ganze Skala von dummer Überheblichkeit zu zaghaftem Zaudern herunter, war Wald und Held, Regisseur und Selbstmörder, brachte den Saal zu kollektivem Löwengebrüll - ein absoluter Höhepunkt.
Am Ende hatten sich die Liebenden gefunden und das Stück Shakespeares Vorgabe eingelöst: "Dies Gebild aus Schaum und Flaum / Wiegt nicht schwerer als ein Traum." Der kräftige Schlussapplaus für Bernd Lafrenz leichtfüßiges Solo war so verdient wie seine tiefe Verbeugung vor dem Bild des unsterblichen Dichters.
NORDSEE-ZEITUNG

Sommernachtstraum von Shakespeare und Bernd Lafrenz begeistert Publikum
... Die Geschichte von Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum" ist nicht einfach zu durchschauen. Doch Bernd Lafrenz verwandelte die verzwickte Handlung in eine witzig-spritzige Ein-Mann-Parodie, an der auch Shakespeare seine Freude gehabt hätte.
NEUE WESTFÄLISCHE

Dario Fo Abend

  • Gian Rupf
  • Dario Fo
  • Mister Buffo

Samstag, 06. Juni 2015
um 19:30 Uhr

Eintrittspreis: Fr. 60.- (Theater mit 4-Gang-Menü) exkl. Getränke

Anmeldung erforderlich! (beschränkte Platzzahl)
Anmelden per Tel an 055 650 2535 oder direkt online

Gian Rupf liest und erzählt aus „Mistero Buffo“ und „Obszöne Fabeln“ des italienischen Autors und Nobelpreisträger Dario Fo. Der Abend wird musikalisch begleitet von Elisabeth Sulser, welche mit ihren mittelalterlichen Instrumenten, wie Blockflöte, Gämshorn oder Dudelsack, die Stimmung erfasst. Das italienische Ambiente wird durch ein passendes Viergangmenü untermalt.

Be-sinnliche Geschichten
Die Geschichten des italienischen Tausendsassa sind sinnlich und besinnlich. Es handelt sich um wundervolle Interpretationen historischer Überlieferungen von biblischen, aber auch obszönen Geschichten, in der hinreissenden Tradition des italienischen Erzähltheaters.

Opens external link in new windowWas sind "Obszöne Fabeln" und "Mistero Buffo"?

 

 

Knuth und Tucek

Satire mit Musik und Gesang

Mittwoch, 26. November 2014
um 20:00 Uhr
Eintritt Fr. 30.-- (Platzreservation möglich)
Türöffnung ab 19:30

mit Nicole Knuth und Olga Tucek und ihrem neuen Programm "Rausch! Eine Offenbarung in Wort und Lied"

Seit 2004 tingeln die beiden Damen, bewehrt mit scharfen Worten, heftigen Stimmen, zwei Notenständern (man gibt viel auf seine klassische Ausbildung!) und einem Akkordeon durch die Kleinkunsttheater im deutschen Sprachraum. Sie erfanden ihr eigenes Genre, das «Heimatfilmtheater», eine spitzzüngiges schwarze Satire mit betörender Musik. Zwei gewaltige Stimmen bilden dazu den Soundtrack zum geistreich abgründigen Drehbuch. Seither haben die beiden in sieben abendfüllenden Programmen die Teufel des 21. Jahrhunderts an die Wand gemalt: Waffenlobbyisten und Weltfriedensaktivisten, Konvertiten und pädophile Priester, Männer mit Bärten und Frauen in Offroadern – niemand ist vor ihrem wortgewaltigem Sarkasmus und rockigem Akkordeon sicher.

Die Damen Knuth und Tucek führen ins Delirium: Mit überhöhtem Tempo rasen sie über Emotionsautobahnen, kippen sauren Wein aus alten Schläuchen, spritzen Visionen in verstopfte Wohlstandsvenen, rauchen süsse Kräuter und verteilen traumhafte Trips. Ein berauschender Basejump in die tiefen Schluchten der Weiblichkeit, ein wilder Höhenflug zu den Sternbildern des Menschseins.

Sie sind Preisträgerinnen des Salzburger Stiers 2011, des Schweizer Kleinkunstpreis Cornichon 2013 und des Deutschen Kleinkunstpreis 2014!

Premiere: 5. Nov. 2014 Theater Ticino, Wädenswil

 

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterzur Homepage von Knuth und Tucek

Opens external link in new windowBericht auf Glarus24 Dienstag, 2. Dezember 2014

THEATER im Wortreich: Der Sturm

Der Sturm - frei nach Shakespeare 

Donnerstag, 11. September 2014
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr. Dauer zirka 1 Std. 30 Min.)

Eintritt Fr. 30.--
Vorverkauf/Reservation möglich: Tel. 055 650 25 35 oder online

Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück "Der Sturm"!

Bilder "König Lear" im Wortreich 2013

PRESSE:
Schuschsch, wasch und alle Mann von Bord

...Eindeutig: ein Hochgenuss ist "Der Sturm". Lafrenz, wirblig, flirrend vor Fantasie, mit umwerfender Mimik, erzählt, spielt, lebt das ganze Stück. Zunächst hält er Zwiesprache mit einem wahrhaft sprechenden Bild Shakespeares - ein mitreissender Einfall...
... Und man staunt, ist er doch ebenso Vollblutkomödiant wie differenzierter Mime; ist seine körperliche Präsenz ebenso bewunderswert wie seine sprachliche. Und er ist ein Meister darin, ein Werk von Shakespeare auf den Punkt zu bringen...
NEUE WESTFÄLISCHE

Lustiger Sturm ohne Schäden
...Die exotischen Märchenanteile des "Sturm" machen es ihm nicht schwer. Das hat was von Jahrmarkt, von Comedia dell'arte. Lafrenz' tolles Treiben holt Shakespeare vom Podest und stellt ihn "unters Volk" mit burlesken Zügen zwar, aber daür auch mit starken bunten Bildern. Die reizen vielleicht mehr als so manche hehre Schauspielaufführung zum Hinsehen.
... Lafrenz knetet Shakespeares Dramen solange durch, bis sie so beweglich wie Gummi werden. Womit er die Originale nicht beschädigt. Er schaut sie einfach aus einem unterhaltsamen Blickwinkel heraus an.
BONNER RUNDSCHAU

Theater im Wortreich "Der Weg zum Himmelsgebirge"

  • Mona Petri
  • Gian Rupf

Donnerstag, 15. Mai 2014
um 20:00 Uhr

Eintritt: Fr. 30.00

Lorenz Saladin und Annemarie Schwarzenbach

Spiel: Mona Petri und Gian Rupf
Basierend auf einer Textfassung von: Emil Zopfi
Regie: Klaus Henner Russius
Ko-Produktion: sogar theater und Theater im Kornhaus (ThiK), Baden

 

Die Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach verstarb vor 70 Jahren an den Folgen eines Fahrradunfalls im Engadin.

 
Über ihr zu jener Zeit erfolgreichstes Werk «Lorenz Saladin, ein Leben für die Berge» sagte sie: «Ich fuhr nach Moskau und schrieb eine Menge Aufsätze und schliesslich ein Buch über Lorenz Saladin, weil ich es für richtig, lohnend und sogar notwendig hielt: der schlichte Held des Khan Tengri, der in einem einsamen Hochtal an der Grenze von Russland und China begraben liegt, sollte in seiner Schweizer Heimat nicht vergessen werden. Übrigens waren seine Fotografien, die ich aus Moskau zurückbrachte, sehr viel wichtiger als alles, was ich dazu schreiben konnte.»
 

Texte aus ihrem Buch sowie Tagebuchnotizen und Fotos von Lorenz Saladin bilden den Kern des Theaterstücks, das vom Leben und Sterben des Expeditionsbergsteigers, Abenteurers und Fotografen erzählt und von der Faszination Annemarie Schwarzenbachs für einen Menschen, den sie nie gekannt hatte, mit dem sie jedoch einiges verband: die Liebe zu den Bergen, die Sehnsucht nach fernen Ländern und Kulturen, die politische Grundhaltung und die ewige Suche nach einem andern, einem glücklicheren Leben

Bilder: © Bernhard Fuchs

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster zum Video

THEATER im Wortreich: König Lear

THEATER Glarus

König Lear - frei nach Shakespeare 
Idee, Text, Regie : Bernd Lafrenz

Donnerstag, 19. September 2013
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr. Dauer zirka 1 Std. 30 Min.)

Eintritt Fr. 30.--
Vorverkauf/Reservation möglich: Tel. 055 650 25 35 oder Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensteronline

 

Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück König Lear !

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBilder Romeo & Julia im Wortreich 2012

PRESSE:

Die Welt ist närrisch
"Lear" als brillant gespielte Kurzkomödie

...Kaum hat er sich umgedreht, beginnt die Schlacht: Speere, hin- und herpfliegende Pfeile, Schmerzenschreie, Fratzen Sterbender, ein Gemetzel allerorten, Geröchel...Hier prallen Armeen aufeinander - und einer spielt alle: Bernd Lafrenz, Komödiant. Einer im wahrsten Sinn des Wortes.
...Lafrenz arbeitet mit grotesken, burlesken, zum Teil sogar rüpelhaften Elementen. Seine Figuren treten als Handpuppen, Marionetten, Pfeile, Holzstäbe, Tücher auf.
...Kann man überhaupt den "Lear", eine der bekanntesten Tragödien der Weltliteratur, als zweistündige Kurzkomödie geben? Führt das nicht zur Verulkung Shakespeares? Durch seine immense spielerische Phantasie entgeht Lafrenz der Gefahr, den Stoff zu einer Verlach-Klamotte in Richtung auf eine alberne Comedy- und Fun-Ebene zu degradieren. Er zeigt: das Lasterhafte und das Lächerliche liegen nah beieinander.
Lafrenz spielt das vor, indem er gerade nicht parodiert, sondern das Original - bis hinein in die klassischen Lear-Zitate - umkleidet und mit den Mitteln der Travestie ein befreiendes Lachen ermöglicht.
Die Diskrepanz zwischen dem tragischen Geschehen des Originals und dem travestierten komischen Niveau erzeugt den Witz, bleibt aber so in einer stabilen Balnce zwischen dem versöhnlichen Lachen und dem Weinen über das Hässliche: "Die Welt ist närrisch, vor allem seit wir Menschen sie bewohnen."

NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU

Kabarett im Wortreich: "Schlüsselreiz" - das Projekt Kind

Esther Schaudt

ein kabarettistischer Abend
von und mit Esther Schaudt
Regie: Paul Steinmann
Musikproduktion: Daniel Odermatt 

Donnerstag, 28. Februar 2013
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr)


Eintritt Fr. 20.--
in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus

"Schlüsselreiz" hat am 20. September 2012 Premiere im Miller's Studio Zürich gefeiert. Das neue Soloprogramm widmet sich ganz dem "Club der Bekinderten". Aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet es den Tanz rund um die lieben Kleinen. Denn: Kinder sind heute nicht einfach Kinder, sondern geplante und sinnstiftende Wunschprojekte. Esther Schaudt schöpft dabei einmal mehr aus ihren ureigenen Erfahrungen und setzt einfache Requisiten sowie turbulente Rollenwechsel ein. Und ja: Auch Nicht-Bekinderte werden ihre Freude an "Schlüsselreiz" haben.


Über Esther Schaudt

Schauspieltätigkeit bei der Gruppe Chärnehus und EZU Werk Einsiedeln, Einsätze im Schweizer Fernsehen DRS bei "Viktors Programm", "Punkt CH", "Giacobbo/Müller" und "SF bi de Lüüt live"; TV-Kurzauftritte bei "Comedy im Casino" und beim "Casinomix" im Casinotheater Winterthur sowie bei "Comedy aus dem Labor".

Kurzauftritte bei "Wilde Weiber" (Weisser Wind Zürich), FKK (Casinotheater Winterthur), Versuchung (Kleintheater Luzern), «Biberflade retro» (Kabaretttage Appenzell), Eclettico (Kulturmarkt Zürich) sowie 2012 beim «Comedy Award» und bei der Sprungfeder an den Oltner Kabarett-Tagen; diverse Auftritte an privaten und öffentlichen Anlässen.

Theater im Wortreich: Der Hund von Baskerville

Szenische Krimilesung mit
Lea Schmocker

Donnerstag, 25. Oktober 2012
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr)

Eintritt Fr. 20.--
in der Buchhandlung Wortreich,
Abläschstrasse 79, Glarus
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterPlatzreservation


Der Hund von Baskerville ist ein absoluter Gruselkrimiklassiker und Sherlock Holmes ist Sir Arthur Conan Doyles erfolgreichste literarische Schöpfung. Unglaublich spannend und sehr verblüffend, wie Inspektorin Schmocker den plötzlichen und rätselhaften Tod Sir Charles Baskerville nochmal aufrollt und mit Hilfe von Orginaltondokumenten und Beweismitteln zur Aufklärung bringt. Sir Charles Leiche hat nämlich keinerlei Spuren von Gewaltanwendung erkennen lassen, aber sein Gesicht ist unglaublich verzerrt gewesen, so dass im Dartmoor das Gerücht umging, er sei vor Schreck gestorben. Auf den Baskervilles lastet der Fluch des Hundes, einer schrecklichen geisterhaften Bestie, die den ruchlosen Hugo Baskerville getötet hat und seither seine Nachkommen heimsucht und in ihr Verderben
hetzt.
Der Schweizer Schauspielerin Lea Schmocker, in Deutschland bereits bestens bekannt durch ihre zahlreichen Auftritte, und nun vermehrt und immer öfter auch in ihrer Heimat unterwegs, gelingt es mit viel Witz und Temperament die Bestie in ihre Schranke zu weisen.

Kommen Sie am 25. Oktober in die Buchhandlung Wortreich....um 20 Uhr geht die Jagd los......

Über Lea Schmocker


geboren in Basel, spielte nach Abschluss der Schauspielakademie Zürich  zunächst in verschiedenen Schweizer Theatergruppen, bevor sie seit mehreren Jahren als Schauspielerin in Deutschland arbeitet. 
2008 gründete sie zusammen mit der Regisseurin und Dramaturgin Linda Best   Best&Schmocker und hat in dieser Formation vier Projekte auf die Beine gestellt. In der Reihe "Inspektorin Schmocker rollt auf" sind bisher zwei Abende entstanden:
Inspektorin Schmocker rollt auf: der Hund von Baskerville ( mit Sherlock Holmes an ihrer Seite) und Mord auf Hawaii (mit Charlie Chan an ihrer Seite).

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTrailer

THEATER im Wortreich: Romeo & Julia

ROMEO & JULIA - frei nach Shakespeare 
Idee, Text, Regie : Bernd Lafrenz

Donnerstag, 27. September 2012
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr. Dauer zirka 1 Std. 30 Min.)

Vorverkauf Fr. 30.-- / Abendkasse Fr. 35.--
in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
Tel. 055 650 25 35 oder online


Mit einem komödiantischen Temperament sondergleichen, mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik und mit eigenen Texten voller sprühender Phantasie und Originalität spielt Bernd Lafrenz in ganz und gar eigener, urkomischer Manier sämtliche Rollen aus Shakespeares Original. Er brüllt, lacht, mordet, reitet und verhext, wechselt mit Leichtigkeit und größter Selbstverständlichkeit von einer Rolle zur anderen, verändert blitzschnell sein Outfit und demonstriert in allen Tonlagen sein Sprachrepertoire.

Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück ROMEO&JULIA!

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTrailer


PRESSE:

Die klassische Liebestragödie als enorm flotte Klamotte
Durch wenige Requisiten, eine raffinierte Geräuschkulisse und eine geschickte Beleutung wird aus der Tragödie eine mitreißende Klamotte voller Tempo, Witz und Lachattacken. Eine Shakespeare-Aufführung die ihresgleichen sucht.
SCHWÄBISCHE ZEITUNG

Die Balkon-Szene mit Handy
Mercutio grunzt beim Anblick der Frauen, Graf Paris hüpft beim obligatorischen "Ooh" leicht nach links oben, Graf Montaque schneuzt unaufhörlich, und Romeo knutscht vor lauter Liebe zu Julia einen Kirschbaum nach dem anderen. Shakespeare im Ulmer Zelt. Shakespeare? Mitnichten. Denn Bernd Lafrenz hat mal wieder seine Finger im Spiel und spielt das Stück auf seine Art. Und so wird's auch keinem der 800 Zuschauer langweilig - im Gegensatz vielleicht zu der einen oder anderen Englischstunde im Gymnasium.
Bernd Lafrenz mischt geschickt Neues mit Altem, Literarisches mit Alltäglichem.
SÜD-WEST PRESSE

Shakespeare hätte sich im Grabe gedreht - vor Lachen
Immer stiller wird es im Publikum, die Spannung strebt dem Höhepunkt entgegen, auf der Bühne hat Romeo bereits in später Nacht Wächter und Mauern des feindlichen Hauses überlistet und sit gerade im Begriff, zum Balkon hinaufzuklettern, um Julia seine ewige Liebe zu versichern - da klingelt plötzlich ein Handy.
In jedem anderen Theater wäre so ein Vorkommnis fürchterlich peinlich, doch die Gäste am Samstag im Arndstädter Schlossgartentheater wissen Bescheid: Sie brüllen vor lachen, und das nicht zum ersten Mal. Sie wissen, sie wohnen im Moment einem Spektakel bei, das mittlerweile schon zu einer kleinen Tradition in Arnstadt geworden ist: Bernd Lafrenz ist wieder da. Und hat diesmal "Romeo und Julia" dabei...
...Wie kann eine solcher Stoff heutzutage noch zündend präsentiert werden? Bernd Lafrenz löst das Problem ebenso einfach wie genial. Er hängt die Story an einer an sich unbedeutenden Person des Dramas auf, an dem Boten Balthasar, der im Originalstück dem Romeo die Nachricht vom vermeintlichen Tod Julias überbringen muss...
...Diese Sparsamkeit ist ein Segen, denn den restlichen Platz braucht der Schauspieler. Er springt sekundenschnell zwischen den Rollen, den Masken und auf der Bühne hin und her, Wechsel von Shakespeares Literatur-Sprache zum heutigen Jargon inbegriffen. So sind Romeo (Lafrenz) und Julia (ein Bettlaken!) gerade beim heftigsten Liebesspiel, da beginnt draussen ein Vogel zu singen: "Nun muss ich gehen, die Lerche hat gesungen."
Julia: "Ach was, das war `ne Nachtigal, komm, mach weiter!"
FREIES WORT

 

 

OUTDOOR-THEATER im Wortreich: Frisch am Berg

Frisch am Berg

Donnerstag, 28. Juni 2012
um 20 Uhr

Wo: vor unserer Buchhandlung (bei schlechtem Wetter IN DER BUCHHANDLUNG)
Eintritt: Fr. 30.00

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterPlatzreservation

"Die plötzliche Lust zum Klettern" packt ihn auf einem Alpenflug über dem Finsteraarhorn, "die Gier, den Dingen wieder näher zu kommen." Max Frisch, Architekt, Schriftsteller, Familienvater, reist im Jahr 1946 durch das kriegsversehrte Europa, schreibt fürs Theater, für Zeitungen, Tagebuch, Romane und plant gleichzeitig sein grösstes Bauwerk, das Freibad Letzigraben in Zürich. Bergsteigen ist für ihn vor allem Erinnerung. In jungen Jahren war er oft mit seinem Bruder Franz in den Bergen unterwegs, doch: "Max Frisch war wohl mit Sicherheit nie auf dem Matterhorn", glauben Familienangehörige.

Seit 2004 entstanden im Zweijahresrhythmus szenische Lesungen mit Gian Rupf und René Schnoz, die sich mit alpiner Literatur beschäftigen. Im Januar 2011 waren die beiden Schauspieler bereits zu Gast und zeigten ihre Talente im Stück "Bergfahrt". Nun sind die beiden endlich wieder im Glarnerland mit "Frisch am Berg".

Mit humoristisch inszenierten und brillant rezitierten Bergpassagen aus bekannten Werken von Max Frisch eroberte das Duo Rupf und Schnoz, die beiden bergsteigenden Schauspieler aus dem Bündnerland, im Nu die Herzen des Publikums. Ein braunes Ledersofa, Frischs legendäre Hermes Baby und seine Tabakpfeife als Requisiten, flogen sie in der Super Constellation (dem Vorgängermodell der DC 3) über den Alpen, wanderten vom Glarnerland nach Locarno, lauschten den Erzählungen des Hüttenwartes auf der Planurahütte und erkannten beim Flug über das Finsteraarhorn voller Freude die heimatlichen Berggipfel.
Begegnung mit Alpiner Literatur, Amden 2006, "Ammler Ziitig"

Brilliante Mono- und Dialoge
"Frisch am Berg" setzte einen markanten Gipfelpunkt. Max Frisch war ein urbaner, weltläufiger Mensch. Auf einem Alpenflug 1946, hoch über dem Finsteraarhorn, packte ihn die Liebe zum Berg, die er fortan treu bewahrte, und eine "plötzliche Lust zu klettern". Fetzen dieser Liebe finden sich in Frischs Werk, mal kürzer mal länger, wie Gipfel, die aus dem Nebel ragen. Diese "Gipfel" - eine Sammlung von Bergpassagenaus Frischs Werk, nutzte das Duo Gian Rupf und René Schnoz zur Komposition einer dramatischen Lesung. Ein "Flugzeug" brummte über die Berge und "Frisch" erzählte seine Erlebnisse am Berg: Brilliante Mono- und Dialoge in loser, humoristischer Folge, auf der Mikrobühne bestehend aus einem Ledersessel, darunter Tonnen von Büchern und, in einer riesigen Kiste, die Hermes Baby, ohne die die Impressionen vielleicht nie zu Buche gekommen wären. Bis Frischs Blick aus dem Fenster schweifte, er begeistert die Berge vor Ort entdeckte und das Publikum mit "schau der Mürtschenstock!»"zurück in die Realität holte.
Südostschweiz, Brigitte Tiefenauer

René Schnoz: http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Schnoz
Gian Rupf: http://de.wikipedia.org/wiki/Gian_Rupf

THEATER im Wortreich: Zehn Wahrheiten

Kollektiv Frühstück

Donnerstag, 29. März 2012
um 20 Uhr

Wo: in unserer Buchhandlung
Eintritt: Fr. 25.00 (Abendkasse)


Das Kollektiv Frühstück auf der Szene serviert "Zehn Wahrheiten". Ein szenisches Lesespektakel mit Kurzgeschichten von Miranda July.

Sie begegnen sich und bleiben doch allein. - Miranda Julys Figuren sind schüchtern, stur, aufdringlich, seltsam und irritierend liebenswert. Auf der Suche nach der unmöglich scheinenden Zweisamkeit wagen sie sich trotz ihrer vielfältigen Ängste in soziale Situationen wie Nähgruppen für Morgenmäntel, Romantik-Seminare für Frauen, Paartherapie auf dem Filmset und Schwimmkurse auf dem Trockenen.
«Frühstück auf der Szene» montiert die Schwimmbrillen, zückt die Textbücher und taucht ab in eine Welt der grossen Träume und kleinen Katastrophen. Ein Abend mit absurden Dialogen, leisen Zwischentönen und Mut zur Romantik. Für einmal gehört die Bühne jenen, die sonst keine grosse Klappe haben, jenen, die in der zweiten Reihe tanzen - im ganz eigenen Takt.
Mit besonderem Augenmerk auf Julys charakteristische Mischung von alltäglicher Tragik und feinsinnigem Witz interpretieren Anna Messmer und Ruth Huber ausgewählte Kurzgeschichten aus der Sammlung "Zehn Wahrheiten". Handfestes Spiel, surreale Filmsequenzen, der passende Soundtrack und nicht zuletzt die Imagination öffnen Türen zu seelischen Hinterzimmern und geheimen Herzkammern. Dorthin, wo (vielleicht) überraschende Wahrheiten verborgen liegen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Frühstück auf der Szene auf eine Achterbahn der Gefühle durch Geschichten, die in ihrer berührenden Alltäglichkeit auch unsere eigenen sein könnten.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTrailer

 

 

THEATER IM WORTREICH: Othello

Bernd Lafrenz Othello

OTHELLO - frei nach Shakespeare 
Idee, Text, Regie : Bernd Lafrenz

Freitag, 30. September 2011
20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr)

Vorverkauf Fr. 30.-- / Abendkasse Fr. 35.--
in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
Tel. 055 650 25 35 oder Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensteronline


Mit einem komödiantischen Temperament sondergleichen, mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik und mit eigenen Texten voller sprühender Phantasie und Originalität spielt Bernd Lafrenz in ganz und gar eigener, urkomischer Manier sämtliche Rollen aus Shakespeares Original. Er brüllt, lacht, mordet, reitet und verhext, wechselt mit Leichtigkeit und größter Selbstverständlichkeit von einer Rolle zur anderen, verändert blitzschnell sein Outfit und demonstriert in allen Tonlagen sein Sprachrepertoire.

Er ist wieder da: BERND LAFRENZ mit dem Stück OTHELLO!

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTrailer


PRESSE:

Er stirbt viele Tode, doch am Ende muss er zugeben: Die Sache mit Desdemona ist blöd gelaufen. Und das , obwohl sich Ferdinand, der Mann mit den sechs Sätzen in Shakespeares "Othello", im selbständigen Einsatz, dem Rollenbuch entkommen, so viel Mühe gemacht hat. Im Renitenz-Theater jedenfalls - wo man Bernd Lafrenz, Shakespeares größten Einzelkämpfer, bei seinen Turnübungen erleben konnte.
... Lafrenz ist das Ein-Mann-Theater schlechthin: Er ist der Mann dem keine Theaterkrise gewachsen ist. Ob er nun das brünstige Duett von Desdemona und Othello markiert oder ob er als Jago (mit einem Kratzehänchen dekoriert) den Rodrigo (durch ein schwarzes Barett gekennzeichnet) gegen den eitlen Cassio aufhetzt - des Lafrenz' Teufelsschwanz hängt aus jeder Rolle heraus....

STUTTGARTER NACHRICHTEN

Er ist der Größte. Selbst nach 400 Jahren hat es kein einziges Staubkörchen geschafft, sich's auf seinen Werken bequem zu machen. Denn zum Glück gibt es Schauspieler wie Bernd Lafrenz, die William Shakespeare auf schöne Art am Leben halten. 170 begeisterte Zuschauer spendeten dem Freiburger am Donnerstagabend im Theater reichlich Applaus für seinen "Othello", einige gaben sogar stehende Ovationen. ... Nach Intrigen, blutigem Gemetzel und sechs Leichen verlässt das Publikum lächeln den Saal - bei Bernd Lafrenz verwundert das nicht. Seine Skakespeare-Adaptionen holen die große Tragödie vom Podest der hehren Klassik hinab......Dich bei allem Spass, den Lafrenz der Geschichte überstülpt, erspart er seinen Zuschauern nicht deren Tragik. Für einen Moment ist es sehr still im Saal - der trauernde Othello, die ermordete Ehefrau im Arm, lässt niemanden unberührt: "Ich habe zuviel, aber nicht klug geliebt." Das zeichnet Bernd Lafrenz aus. Lachen ist nicht allein das Leben. Aber es ist verdammt schön.
BERNBURGER KURIER

 

 

THEATER IM WORTREICH: Bergfahrt

BERGFAHRT Gian Rupf und René Schnoz

BERGFAHRT
(von Ludwig Hohl)

Dramatische Erzählung mit Gian Rupf und René Schnoz

Donnerstag, 13. Januar 2011
Zeit: 20 Uhr
Eintritt: 30 Franken
Vorverkauf: 30 Franken inkl. Fr. 6.00 Getränke-Gutschein

Seit 2004 entstanden im Zweijahresrhythmus szenische Lesungen mit Gian Rupf und René Schnoz, die sich mit alpiner Literatur beschäftigen.

"Wie kann man in einer Zeit der 3-D-Mount-Everest-Filme behaupten, ein rostiger Metalltisch und zwei Klappstühle seien eine Gebirgslandschaft? Gian Rupf und René Schnoz wagen es, und wir zögern keinen Moment, ihnen durch Nebel, Wind und Schnee zu folgen und uns bedingungslos dieser Bergfahrt anzuschliessen, in der es um Freundschaft und Freiheit, Kühnheit und Furcht, Treue und Trennung und zuletzt um Leben und Tod geht."
Franz Hohler

Buch:
In der Erzählung Bergfahrt von Ludwig Hohl (1904–1980) planen zwei junge Männer eine Bergbesteigung. Der eine ist tüchtig und hat sein Ziel vor Augen: den Gipfel. Der andere ist ein unentschlossener Mitgänger. Während der Letztere aufgibt, setzt der Gipfelstürmer den Anstieg im Alleingang fort.

Wie nahe Erfolg und Niederlage beisammen sein können, zeigt die Tatsache, dass die Bergtour für beide dramatisch endet. Der Autor Ludwig Hohl war selber ein begeisterter und begabter Bergsteiger. Die Erzählung Bergfahrt begann er 1926 zu schreiben, fasste sie mehrmals neu, und liess sie dann über dreissig Jahre liegen, ehe er ihr die gültige Gestalt gab.

Die Bergfahrt behandelt - psychologisch fein beobachtet - den Umgang zweier Menschen mit den Herausforderungen und Ansprüchen des Lebens. Hohl besticht durch eine Kühnheit der Sprache und durch seine poetischen Naturschilderungen.

Presse:
Bergfahrten: "Wie die beiden mit minimalem Equipment- zwei Stühle, ein Tisch, ein Tischtuch, ein Rucksack - den Aufstieg durch einen Gletscher in einem Schneesturm oder den Überlebenskampf von Ull in einer Bergwand miterleben lassen, ist meisterhaft.
Erleichtert findet man sich am Ende auf seinem bequemen Stuhl im warmen Theater wieder"
(NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 2009)

Hörprobe:
http://www.rene-schnoz.com/hoerproben/bergfahrt/bergfahrt1.mp3
http://www.rene-schnoz.com/hoerproben/bergfahrt/bergfahrt2.mp3
http://www.rene-schnoz.com/hoerproben/bergfahrt/bergfahrt3.mp3

 

THEATER IM WORTREICH: Macbeth

Bernd Lafrenz macbeth

MACBETH - Schaurige Komödie frei nach Shakespeare 
Idee, Text, Regie : Bernd Lafrenz

Do, 16. September 2010, 20:00 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr)

Vorverkauf Fr. 30.-- / Abendkasse Fr. 35.--
in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
Tel. 055 650 25 35 oder Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensteronline

Mit einem komödiantischen Temperament sondergleichen, mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik und mit eigenen Texten voller sprühender Phantasie und Originalität spielt Bernd Lafrenz in ganz und gar eigener, urkomischer Manier sämtliche Rollen aus Shakespeares Original. Er brüllt, lacht, mordet, reitet und verhext, wechselt mit Leichtigkeit und größter Selbstverständlichkeit von einer Rolle zur anderen, verändert blitzschnell sein Outfit und demonstriert in allen Tonlagen sein Sprachrepertoire. Bernd Lafrenz hat mit seiner Bearbeitung des Macbeth eine herrliche Komödie geschaffen, und man weiß nicht, was man höher bewerten soll, sein Talent als Komödienschreiber oder seine großartige Leistung als Schauspielerkonglomerat, Shakespeare würde sich sicher im Grabe umdrehen - er hätte seine helle Freude daran.

Presse:
Gänsehäute mit Shakespeare...Lafrenz, ein Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse, spielt der Einfachheit halber alle Rollen selbst....DER TAGESSPIEGEL, BERLIN

Ein Klassiker kann komisch sein...Es gibt einen Mann der den Shakespeare-Stoff zum Renner macht. Bernd Lafrenz legt eine furiose Interpretation der mittelalterlichen Vorlage hin. In seiner Person werden sie alle lebendig...BERLINER MORGENPOST

Macbeth: "Der spinnt ja, der Kerl!"Lafrenz schauert sein Publikum zum "Totlachen"...Was bleibt von Macbeth, wenn Bernd Lafrenz ihn in der Mangel hatte? Eine Damenhandtasche voller Erkenntnis und die Erinnerung an eine fantastische Stimme. Sonor, boshaft, idiotisch, hoheitsvoll, würdig mütterlich...
Ein wirklicher Geniestreich gelingt ihm, als er neben Shakespeare selber auch noch dessen schrullige Mutter und den Freund mit in die Handlung einbaut. ... In der Tat, wer hat schon mit solchem Genuss meucheln sehen? Der rauchende Auftritt der Hekate gehört zu den Höhepunkten des optischen Genusses. Showgeschäft und Fersehschmarren, Herrschende und Trunkenbolde. Die komische Tragädie steigert sich kontinuierlich bis zum fantastischen Schluß...BLICKPUNKT NIENBURG

Offizielle Homepage
http://www.lafrenz.de

  

THEATER IM WORTREICH: Hamlet

Hamlet Bernd Lafrenz

HAMLET - frei komisch nach Shakespeare
Ein Feuerwerk pantomimischer Parodien und Clownerien von und mit Bernd Lafrenz

Do, 17. September 2009, 20:00 Uhr

Vorverkauf Fr. 30.-- / Abendkasse Fr. 35.--
ab sofort in der Buchhandlung Wortreich, Abläschstrasse 79, Glarus
Tel. 055 650 25 35 oder Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensteronline

Einer spielt den HAMLET vollkommen allein: Bernd Lafrenz. Das tut er seit Jahren ununterbrochen, und er macht es in einer eigenen, ungemein lebendigen und schöpferischen Aktion so gut, dass das Publikum schließlich animiert wir, selbst mitzumachen, die Scheu verliert - und auch die Scheuklappen.

Da wird die klassische Vorlage durch den Wolf gedreht und dann noch gegen den Strich gebürstet, parodistisch verfremdet bis zum grotesk-komischen Krimi. Dabei bleibt Shakespeare's HAMLET  inhaltlich bestehen, und auch ein Rest Shakespeare'scher Sprache bleibt immer erhalten, zuweilen als bewusst gegen die Clownerie gesetzter Kontrapunkt.
In erster Linie will Bernd Lafrenz dem Publikum Spaß vermitteln.
Doch das ist nicht das einzige Anliegen: Die Figuren, die zum festen Inventar der Weltliteratur gehören, sollen mit anarchischer Lust vom Sockel geholt werden. Es ist eine Form, Scheu und ehrfürchtige Furcht vor dem großen Shakespeare zu nehmen und doch unumstößliche Wahrheiten in das Jetzt zu retten.
Das kann freilich nur einer, der tiefe Achtung vor dem Meister hat, profunde Kenntnis des Stoffes, und der über ein außergewöhnliches schauspielerisches Talent verfügt. Bei Lafrenz trifft glücklicherweise alles zusammen. Er ist ein Könner. Er spielt mit dem ganzen Körper (und mit dem Kopf sowieso). Das Repertoire dieses Autodidakten umfasst viel mehr als das klassisch Angelernte. Er kennt Tricks und Kniffe aus der Bühnenkiste, die wirklich neu sind, nicht abgeschaut, und spielt verwegen mit sämtlichen Stilmitteln. Commedia dell'arte-Elemente und Comic-Gesten verwandeln die literarische Tragödie in eine Slapstick-Aufführung, ohne je lächerlich zu wirken. Ein Hochgenuss der Persiflage.
Bernd Lafrenz ist ein vom Theater Besessener, einer, dem der HAMLET gerade recht kommt, sich auszutoben auf diesen Brettern, die ihm ganz sicher die Welt bedeuten. Behende und geschmeidig wechselt er blitzschnell die Rollen und Masken, verkörpert jede Figur aus "Hamlet" und natürlich Hamlet  selbst. Mit ausgeprägter Mimik, phänomenaler Bühnenpräsenz und putzmunterem Improvisationstalent zieht er das Publikum in seinen Bann. Was sich da auf der Bühne tut, ist wirklich "Theater total"!

DABEISEIN ODER NICHT DABEISEIN,
das ist hier keine Frage.

undefinedLAFRENZ